Brot, mehr siehst du nicht. Deine Augen lügen nicht. Deine Zunge lügt nicht. Es schmeckt nach Brot, es bricht wie Brot, es wird hart und schimmelt wie Brot. Und trotzdem behaupten Katholiken, dass das kein Brot mehr ist. Es sei geworden, was es nicht war. Der Leib Christi. Ist dies aber wirklich so?
Ja. Die katholische Kirche lehrt es seit jeher. Christus ist in der Eucharistie wahrhaft, wirklich und wesenhaft gegenwärtig, mit Leib und Blut, Seele und Gottheit. Auf die Frage nach dem Wie antwortet sie mit der Transsubstantiation. Das Brot wird seinem ganzen Wesen nach in den Leib Christi verwandelt und nur die Gestalten von Brot und Wein bleiben. Und mit dem Bekenntnis zur Realpräsenz steht sie nicht allein. Die Ostkirchen bekennen dieselbe Gegenwart und belassen das Wie im Mysterium, und selbst die Lutheraner halten an der leiblichen Gegenwart fest. Sie nennen es sakramentale Union. Drei Schwergewichte an Traditionen, geschlossen, Schulter an Schulter. So bleibt eine Frage: Wer leugnet das denn genau?